Finstertal

Die Clans

Ben Forster

by on Jul.07, 2009, under Malkavianer

Ben Forster

Ben Forster

Ben Forster scheint ein zäher Überlebenskünstler zu sein.
Er ist ein eher ruhiger Typ und redet nicht viel für gewöhnlich, wirkt mal verschlossen mal aufgeschlossen, je nach Laune und Gegenüber. Wenn er will kann er sehr charmant sein.
Ben wirkt alles andere als vornehm mit seinen abgewetzten Lederklamotten, seinem langen meist ungekämmtem Haaren und seinem Dreitagebart.
Man hält ihn oft zunächst für einen Gangrel, denn danach sieht er aus, und auch sein „Lebens“stil ist entsprechend.
Er ist ein freiheitsliebender Einzelgänger, hat hat kaum Besitz, zieht umher, ist schon viel herumgekommen, bleibt selten besonders lange an einem Ort, hält sich vorzugsweise in der Natur auf und hat eine Hündin als Ghul.
Ben ist jedoch kein Gangrel sondern ein Malkavianer, und wer näher mit ihm zu tun hat wird das irgendwann ziemlich deutlich merken.

Was will dieses Mondkind hier, was ist es das Ben nach Finstertal zieht?

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Marie Wegner

by on Mai.22, 2009, under Nosferatu


mw

Marie Wegner

Marie Wegner (Maske)

Marie Wegner (Maske)

Die alte Nosferatu – die unter dem Namen Marie Wegner bekannt ist – versucht in der Regel wenig über sich selbst Preis zu geben. Die ‘Fischfrau’, wie sie hauptsächlich von den Tieren ihrer Umgebung genannt wird, was mit ihrem Dasein und ihrer Erscheinung als Nosferatu zu tun hat, versucht für ihren Clan eine Art Mutterrolle zu übernehmen, was ihr nicht immer leicht fällt. Sie war in der Vergangenheit stark im Hintergrund geblieben, was unter Anderem mit dem Ausbau ihres enormen Einflusses in der Industrie, sowie dem Finanz- und Gesundheitswesen zu tun hatte, den man ihr kaum zutrauen würde, allerdings hat sie dadurch vieles vernachlässigt. Inzwischen versucht sie wieder ein wenig mehr den Fuß in die nächtliche Realität zu setzen, aber auch das fällt ihr nicht ganz so leicht, wie sie gehofft hatte. Überschattet wird dieser Versuch von der Rückkehr des Koldunen Zacharii, den Änderungen in den Reihen der örtlichen Werwolfpopulation, sowie den anarchistischen Aktionen des Brujahs Fabian Mahler und seinen Versuchen eines ihrer Schäfchen in ein Blutsband zu zwingen, wofür Marie jedoch bereits beginnt eigene Pläne zu schmieden um diesen Gefahren zu begegnen.
Es ist nichts aussergewöhnliches in Maries Gegenwart auf Tiere verschiedenster Art zu treffen, hauptsächlich mögen das Katzen oder Ratten sein, aber unter der Kanalisation gibt es dunklere Geheimnisse, wie einen leibhaftigen, geguhlten (und damit recht entstellten), riesigen Alligator von mindestens 7 Metern Länge. Die Gewohnheit sogenannte Blutpools anzulegen wird von Marie bereits seit ihrem erscheinen in Finstertal gepflegt, wodurch die Kanalisation, die Müllhalde, aber auch das Industriegebiet-Ost von einer Unzahl ungewöhnlich loyaler Tiere heimgesucht werden, vor denen man sich zurecht als Augen und Ohren der Nosferatus fürchten darf. Auch manche Sterbliche wurden durch eine gewisse ‘Behandlung’ zu unbewußten Spionen in diesen Gegenden und wer kann schon so genau sagen, ob Nosferatus und ihre Tiere die Einzigen Bewohner der Kanalisation sind? Hausen möglicherweise noch unaussprechlichere Dinge dort unten in den Diensten des Clans der Verborgenen?
Sollte man sich genötigt sehen, die Erstgeborene zu kontaktieren, ist dies über eine Reihe von ‘toten Briefkästen’ möglich oder man beschließt, direkt zu ihr auf die Müllhalde zu gehen, wo sie ihr ‘Gästezimmer’ betreibt, aber der Weg dorthin ist ein beschwerlicher – und für manche Leute sicherlich recht erniedrigend, muß man doch stellenweise kriechen und kommt kaum umhin, sich schmutzig zu machen. Lediglich den Nosferatu selbst ist ein Weg bekannt, der innerhalb weniger Minuten ohne komplikationen ans Ziel führt.
Natürlich gibt es auch eine Telefonnummer unter der die Ahnin – gelegentlich – erreichbar ist, allerdings ist diese Nummer nur den wichtigsten Verbündeten Maries überhaupt bekannt, denn sie meidet diese Art nuemodischer Kommunikation, die sie kaum versteht. Außerdem weiß sie von einigen Verwandten aus anderen Städten um die Angreifbarkeit und Unsicherheit dieser Kommunikationsmittel. So ist sie natürlich von ihrem Clan so zu erreichen – wenn sie sich denn in der Nähe dieses Telefons aufhält – und zum Beispiel vom Prinzen und Enio Pareto. Alternativ kann man sie natürlich auch in den Elyseen der Stadt immer wieder einmal antreffen.
Marie verbirgt sich bei derlei Treffen mit Anderen zumeist unter einer Maske. Wer ihr allerdings in ihrer ‘natürlichen’ Erscheinung begegnet- was hauptsächlich an ihrem Hauptsitz, einer großen, unzugänglichen Müllhaldeim östlichen Industriegebiet geschehen dürfte – sieht sich einem Wesen gegenüber, dessen teigige, fahle Haut von feinen Schuppen überzogen ist und feucht schimmert. Braune Augen, die jedoch nach so langer Zeit im dunklen wie von einem Schleier bedeckt wirken, liegen tief in ihren Höhlen und mustern ihre Umgebung. Die Zähne, die man durch die dunklen Lippen erahnen kann, sind schwarz verfärbt und ähneln zum Teil eher denen irgendeines Tiers, als eines Menschen. Ebenso sind ihre Finger, gekrümmt, mit schwarzen Nägeln und den Ansätzen von Schwimmhäuten zwischen den Fingern, kaum noch menschlich.

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Lurker

by on Mai.22, 2009, under Nosferatu

Lurker

Lurker

“Natürlich hast du Fragen. Das haben alle die zu uns kommen. Keine Angst…komm nur näher. Ich sehe du hast Mut, hast alle deine Entschlossenheit zusammen genommen um hier zu uns zu kommen, nicht wahr? Ich bin sicher du hast dich gewappnet und hast keine Angst davor das ich einen Preis verlangen werde, richtig? Selbstverständlich, immerhin weißt du um die Verborgenen und das ihr geheimes Wissen dich etwas kosten wird. Du bist ein helles Köpfchen….aber….bist du sicher das es nicht gerade die Antworten sein werden die du fürchten musst?”

Lurker vom Clan Nosferatu ist seit dem 27.03.2004 in Finstertal. Es sollte seine erste Aufgabe außerhalb seiner gewohnten Umgebung und auf sich allein gestellt werden den Clan in dieser Stadt zu unterstützen und ihre Position auszubauen.  Die Stadt aber hatte, wie mit so vielen anderen, ihre eigenen Pläne. Wie die meisten Nosferatu ist er nicht übermäßig Sektentreu, allerdings hat er nach den Geschehnissen um Zachariis Geist 2004, nachdem es zu einigen Verwicklungen mit einem Sabat Rudel gekommen war, von höherer Stelle Auflagen erhalten sich auf Cammarilla Seite nützlich zu machen. Vermutlich hat er von dort auch die entsprechende Rückendeckung erhalten die ihn davor bewahrte als Kollaborateur aufgeknüpft zu werden. Lange Zeit hat er in einem altem Brunnen auf dem Friedhof der Stadt gehaust, bis er gezwungen war sich einen neuen Unterschlupf zu suchen. In diesen Nächten haust er in einem altem Wasserspeicher des Wasserwerks im östlichen Industriegebiet. Lurker hat starke Verbindungen zu seinem Clan, wie es üblich ist und natürlich zu seiner adoptiv Tochter Jenny ‘Stray’ Färber, die bislang inoffizielles Mitglied der Familie ist.

Lurker

Lurker

Seit kurzem entwickelt er außerdem eine Verbundenheit zum Sheriff der Stadt.  Feindschaften pflegt er mit Meyye, der Gangrel, die ihn einmal unter ein Blutsband gezwungen hatte und mit Fabian Mahler, der sich an einem Nosferatu vergriffen hatte. Allgemein reagiert er seit ‘dieser Sache mit Meyye’ sehr allergisch auf Blutversklavung oder Beeinflussungen des Geistes um jemandes Willen zu brechen oder dessen Wohlwollen zu erzwingen.  Nur wenige haben ihn jemals wirklich zu Gesicht bekommen, denn er trägt stets eine weite, dunkle Kapuze die sein Gesicht in ihrem Schatten verbirgt. Auffälligerweise auch dann, wenn eigentlich Licht in sie hineinfallen müsste. Die äußerste Kleidungsschicht des Nosferatu besteht aus einem altem ,Fleckigem Ledermantel der wohl farblich am ehesten als braun beschrieben werden könnte. Darunter trägt er viele Schichten aus schmutzigem Kord und groben Stoffen in gedeckten Farben wie dunkelgrün, grau und braun. Ein Mensch würde seine Erscheinung wohl schnell als Obdachlosen abtun.

Er hat einen deutlichen Buckel und verstörend langgliedrige Finger die in schwarzen, harten Fingernägeln enden. Seine Stimme klingt immer wie ein heiseres Krächzen. Wenn er sich nicht gerade unter Freunden wähnt Flüstert er meist, so das man sein Lispeln nicht hört. Das hat den, wie er es beschreiben würde, angenehmen Nebeneffekt, dass immer ein Zischeln und Säuseln in seiner Stimme mitklingt. Man bemerkt seine Anwesenheit meist erst, wenn einem ein Geruch von modriger Erde in die Nase steigt. Würde man auf die unendlich dumme Idee kommen den Nosferatu noch näher geruchlich zu erkunden, könnte man die diversen Lebensmittel riechen die er stets in seinen Taschen mit sich herumträgt, um wieder ein wenig Speck und Schokolade für die Ratten, Krumen für die Vögel, öligen Fisch für Katzen und fettigen Schinken für Hunde dabei zu haben.

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Alexander Stahl

by on Mai.22, 2009, under Ventrue

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Alexander Stahl

Als Kücken in die Stadt gekommen, als Neugeborener des Mentors beraubt, als Ancillae in den Stand des Primogens erhoben.

So, oder ähnlich kann man den Werdegang des noch relativ jungen Ventrues knapp beschreiben. Angefangen hat alles damit, dass Alexander Stahl, Absolvent der Universität Münster und Jahrgangsbester seines Jurastudiums, kurz nach seiner Zeugung durch Sir di Gano nach Finstertal gebracht wurde. Der Erstgeborene der Ventrue nahm sich seiner an und führte ihn in die Gesellschaft der Kainiten ein. Soetwas wurde normalerweise zwar von dem Erzeuger eines Vampirs erwartet, doch dieser ließ ihn nach seinem Kuss allein, wodurch Alexander einen eher holprigen Start in sein Unleben verzeichen kann.

Schnell machte er sich mit den anderen Kainiten Finstertals bekannt und schloss soetwas wie Freundschaft mit dem Tremere Viktor Thorson und der Gangrel Meyye. Das Trio mischte in jeder Angelegenheit in Finstertal mit und ergänzte sich blendend, wenn es darum ging Tzimisce-Koldunen den Arsch auf zu reißen, mutierten Wesenheiten den Garaus zu machen oder gegen randalierende Setiten vorzugehen. Auch mit Ernest Jacob Gellar, ebenfalls Tremere, verstand er sich im Laufe der Zeit immer besser, wodurch er zu Christine, der Bardame des Café de Trois, ein gutes Verhältniss aufbaute. Gellar verabschiedete sich aus Finstertal zwecks eines Auftrages, welchen er erhalten habe, mit der Bitte, doch ein Auge auf das Elysium und Christine zu haben. Ernest kehrte bis heute nicht von dieser Mission zurück, wodurch Alexander immernoch gewisse Privilegien im Café inne hat. Anfang 2009 wurde Alexander, nach einer Reihe vorhergegangener Kainiten in den Rang des Primogens seines Clans erhoben und erlangte den Status des Ancillae. Auf das er diesen Posten länger ausüben kann, als seine Vorgänger, welche alle nach kurzer Zeit vernichtet wurden, oder das Weite gesucht haben.
Einen grollenden Hass hegt er einzig und allein gegen einen Kainiten Finstertals, welcher nicht gerade einen unwichtigen Posten inne hat – Lord Johardo. Der Oberste der Tremere hatte im Kampf gegen Zacharii, einen Tzimisce-Ahn, welcher durch die Ventrue vor hunderten von Jahren aus Finstertal vertrieben wurde, seinen Mentor Sir di Gano geopfert, welches Alexander ihm nie verzeihen würde.

Meist ist Alexander entweder im Café de Trois, in welchem er sich mit Christine oder den übrigen anwesenden Gästen unterhält, oder im Mexican, einer Großraumdiscothek, anzutreffen. Letzteres nicht, weil der Ventrue gerne das Tanzbein schwingt, sondern weil er es sich zu Eigen gemacht hat. Kurz nach seiner Ankunft in Finstertal zwang er den Geschäftsführer unter sein Joch und übernahm Schritt für Schritt die Geschäftsführung der Disco. Seit eines Maskeradebruchs durch einen randalierenden Setiten mitten auf der Tanzfläche, wurde die Disco mit einem hochmodernen Sicherheitssystem ausgestattet, welches jeden Besucher bereits am Eingang überprüft und in eine gewisse Gefahrenkategorie einstuft. Kainiten werden an ihrer Körperwärme mittels Wärmebildkameras ausgemacht und besonders beobachtet. Die Leitung des Securityteams obliegt Alexander persönlichem Leibwächter Miké, einem asiatischen Kickboxer mit der Statur eines Bulldozers. Allein dessen Erscheinung schreckt potentielle Störenfriede am Eingang des Mexicans ab.
Alexander nächstes Ziel ist nicht bekannt, doch ist gerade der Stuhl des bis dato vorherrschenden Waffenschiebers frei geworden…. Wer weiss, vielleicht pflegt Alexander ja bereits Kontakte zur russischen Mafia?

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Leonardo Sartana

by on Mai.22, 2009, under Ventrue

Leonardo Sartana

Leonardo Sartana

„Gemeinsam sind wir stark, alleine angreifbar!“
Leonardo Virelli Sartana

Selbst in seinen Tagen als Mensch, war dieser Satz für Leonardo schon wichtig. Wer ohne Begleiter dasteht, hat nicht lange zu leben und so ist Sartana immer bemüht Verbündete um sich zu scharen.
Sein wichtigster Verbündeter ist seine Familie und so hat er sich schnell mit allen Ventrue in der Domäne in Verbindung gesetzt, um den Clan geeint zu wissen.

Die Gräfin von Liebenstein hat es ihm dabei besonders angetan und er sieht mit ihr eine strahlende Zukunft für den Clan der Könige.

Doch ist er nicht einfach nur aus trivialen Gründen hier sonder als Beobachter der Ahnen des Clanes, die über die letzten Vorkommnisse in der Domäne höchst beunruhigt waren und eine Beendigung der Morde an Ventrue fordern.
So hält er seine Augen immer offen und hat diese auch auf den jetzigen Primogenen Alexander Stahl, da er nun in sehr jungen Jahren den Posten innehält und vielleicht er der Drahtzieher hinter all dem ist.

So steht er starr wie eine Statur und beobachtet die Intrigen und Spielchen der Stadtkainiten um irgendwann seine Beute ins Auge zu fassen und dann mit all seiner Macht zuschlagen zu können, um den Ahnen die Stabilität zu geben, die sie sich wünschen.

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Timotheus David Frensee

by on Apr.19, 2009, under Malkavianer

Timo Frensee

Timo Frensee

Timotheus David Frensee ist ein aus Finstertalstammender Malkavianer der zur Zeit in Finsterburg residiert.
Die Umstände seiner Erschaffung sind nicht vollends bekannt und es gab einige Probleme mit der Polizei und der Vertuschung seiner Identität. Auch seine Clanszugehörigkeit wurde nur anhand der offensichtlichen Merkmale bestimmt und nicht von ihm selbst überliefert.
Darüber hinaus ist über das Küken wenig bekannt, weil er den Kontakt zu den restlichen Kainskindern zu meiden scheint. Einzig auf dem letzten Ball des Prinzen trat er in aller Öffentlichkeit vor die versammelten Kinder der Nacht und auch hier mied er den Rest einfach. Selbst die wenigen Personen, mit denen er bislang mehrfach Kontakt hatte, was sich auf seinen Primogenen und Mentor Justify Nox, der Ravnos Peter Crain, die Gangrel Meyye und die abwesende Caitiff Tanja sind nur wenig über das junge Mondkind im Bilde, doch ein paar Dinge könnten sie wissen:
Timos Wahnsinn sitzt tief und er selbst befindet sich in ständigem Kampf mit ihm. Und allem Anschein nach gelingt ihm dies zum Teil sogar.
Trotz dessen ist Timos Andersartigkeit etwas, das einem ins Auge sticht, sobald man sich mit ihm auseinandersetzt.

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Roxana Dragomir

by on Apr.19, 2009, under Ravnos

Schon vor Jahrhunderten waren die Dragomirs eine grosse Sippe von Roma, die mit ihren bunten Wagen durch das wilde Transylvanien zogen, um die armen Bauern und Bürger mit ihrem Spiel zu unterhalten. Immer im Kampf und im Streit mit den brutalen Herren des Landes und den Tzimiscen natürlich, die dort ihre Schreckensherrschaft betrieben und eine vorgerfertigte, nicht grade schmeichelhafte Meinung von den Zigeunern hatten. Damit nicht genug, galt es sich natürlich auch gegen die verschiedensten anderen, diese wilde und karge Landschaft bewohnenden Ungeheur, zu verteidigen. Allen voran natürlich die Garou, die Werwölfe. So war es kein Wunder, dass die Sippen um diese beängstigenden Wesenheiten wußten und viele daher Kinder vom Clan der Ravnos in ihren Reihen beherbergten. Sichterten diese ihnen doch durch ihre Kräfte der Illusion das Überleben.

Roxanna Dragomir

Roxanna Dragomir

Roxana hat diese Zeiten noch erlebt und auch wenn es heute wesentlich bequemer erscheint, sehnt sie sich häufig dahin zurück, als alles noch soviel einfacher erschien. Damals als man noch wußte, wer Freund und wer Feind war, in die Zeiten in denen der Feind noch offen auf dem Schlachtfeld stand und sich nicht feige hinter einem Konferenztisch verbarg.

Jedenfalls zieht ihre Kumpanja noch heute wie vor 200 Jahren durch die Lande, denn mit den modernen Errungenschaften kann die Ravnos nichts anfangen. Es ist, als ob sich ihr Körper und auch ihr Geist gegen jegliche Elektronik erwehrt.

Momentan ist sie mit unbefristeter Aufenthalts von Prinz Buchet mit ihrer Kumpanja auf einem Gestütt in Finstertal untergekommen. Über die Geschäfte denen sie nachgeht ist nichts weiter bekannt. (∞Roxana Dragomir)

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Peter Crain

by on Apr.19, 2009, under Ravnos

Peter Crain

Peter Crain

Peter Crain kam nach Finstertal um ein paar lästige Zeitgenossen abzuschütteln und zu entspannen. Doch schon zwei Tage nachdem er in Finstertal ankam, wurden dort mehrere Anschläge auf die örtlichen Kainiten verübt und damit wurde eine chaotische Woche eingeläutet und mit seiner Ruhe war es erst einmal vorbei und bis jetzt konnte er immer noch nicht richtig entspannen.
Vor einiger Zeit hat er sich auf schnelle weise eine Menge Geld besorgt und das Meiste davon auch schon wieder in schnelle Autos, hübsche Frauen und sein Bordell investiert. Seine Firma Futureristics läuft gut und er rühmt sich damit, mit fast 50% aller Kainiten Geschäfte zu machen, auch wenn es keiner zugeben würde.
Doch unter dem eher ruhigen Lebensstil des Ravnoses brodelt es geradezu. Einige alte Feinde haben ihm das Leben wieder schwer gemacht und sein stand in der Unterwelt von Finstertal ist alles andere als sicher.
Nun hofft er mit dem jungen Brujah Fabian Maler und der Anarchin Jenny Färber einiges zu erreichen. Die Frage ist nur ob diese Anarchen sich nach an Peters Plan halten werden oder ob sie sein Untergang sein werden.
Denn da er zur Zeit nicht gerade auf guten Fuß mit seinem alten Freund Enio Pareto steht und sein Verbündeter Justify Nox sich immer mehr aus der Gesellschaft der Kainiten zurück zu ziehen scheint, fragt er sich ob nicht bald eine große Quittung für die Ermordung von Alexander Picher kommen wird.

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Caitlin Mc Kinney

by on Apr.19, 2009, under Tremere

Caitlin McKinney

Caitlin McKinney

Caitlin Gillian McKinney (damals Gillian genannt) war die einzige Tochter eines Clanführers in den schottischen Highlands. So wurde es ihr zumindest erzählt. Sie wuchs mit ihren Cousins relativ unbeschwert und wild auf, denn es fehlte ihr die weibliche Führung. Als ihre Cousins an den englischen Königshof gerufen wurden, wollte ihr Vater sie verheiraten. Gillian sperrte sich dagegen und als ihr Vater gewaltsam versuchte, sie zu einem Ehemann zu schaffen, ergriff sie die Flucht. Sie schloss sich ihren Cousins am Hof an, wo sie unerkannt als Mann lebte. Ein Gelehrter nahm “ihn” unter seine Fittiche, als sich “sein” rascher Verstand herauskristallisierte. John Dow lehrte Gillian eine Menge und diese sog das Wissen auf wie ein Schwamm. Solches war für sie bislang undenkbar. Irgendwann allerdings machte sie einen Fehler. Dow entdeckte, dass sie in Wahrheit eine Frau war und anstatt darüber empört zu sein, dass sie ihn und alle anderen getäuscht hatte, fand er ihre Manipulationen interessant und sie konnte ihn überreden es keinem zu sagen. Statt dessen beschloss der Mann, Gillian als Lehrling bei sich zu behalten.

Nach ein paar Monaten offenbarte ihr Cousin James, dass er jemanden getroffen hatte, der ihr zum Verwechseln ähnelte: ihre Zwillingsschwester Kiera. Das erste Wiedersehen war zögerlich, denn beide waren sehr unterschiedlich. Aber die Zwillingsbande schweißten die Geschwister rasch zusammen. Gillian erfuhr, dass Kiera seinerzeit abgegeben wurde, weil es in ihrer Gegenwart gespukt habe. Gillian stellte Kiera John Dow vor und er nahm sie ebenfalls bei sich auf. Nach und nach offenbarte sich, dass es sich bei John Dow um einen Vampir handelte, der von den Fähigkeiten Kieras fasziniert war. Da sie die ältere der beiden Schwestern war, fiel es ihr zu, zuerst gewandelt zu werden. In dieser Nacht passierte ein tragisches Missgeschick, denn Kiera wachte nicht auf. Stundenlang warteten John und Gillian darauf, dass sie die Augen aufschlug, aber als der morgen langsam graute, mussten sie aufgeben und John brachte die Leiche weg. Angeblich hatte er sie begraben.

Wenige Tage später wandelte er stattdessen Gillian. Diese hat den Verlust der Schwester nie recht überwunden, steckte seit dem aber ihre ganze Kraft ins lernen. Gillian, bzw. Caitlin, wie sie sich von nun an nannte, hatte reichlich Talent und war sehr fleißig. Zwar wurde ihr immer wieder aufgrund der Tatsache, dass sie eine Frau war Knüppel zwischen die Beine geworfen, aber sie war klug genug, sich elegant der Feinde zu entledigen. Zumal der Gen.-Vorteil und der recht seltene Pfad, den ihr Dow mit auf den Weg gab, ihr dabei halfen. Seit einigen Jahren ist sie nun die rechte Hand des Regenten von Dortmund und hat sich im Clan Tremere einen guten Ruf aufgebaut. Sie gilt als traditionell und perfektionistisch. Wundersamerweise ist ihr in Dortmund von einigen Tagen ein Kainskind über den Weg gelaufen, mit dem sie am wenigstens gerechnet hatte. Ihre Schwester Kiera hatte damals überlebt und sich seit dem vom Clan der Tremere ferngehalten. Die beiden haben sich ausgesprochen und beschlossen sich niemals wieder für lange Zeit zu trennen. Aus diesem Grund folgte Kiera ihrer Schwester nach Finstertal, als diese ihre Versetzung zu ihrem ersten eigenen Gildenhaus von Lord Dow bekam. Caitlin versucht zwar Kiera in den Schoss der Tremere zurückzuholen, aber sie weiß von deren Ablehnung und der Inneren Wut. Daher hat sie ihrer Schwester quasi eine Gnadenfrist gegeben und sie bislang nur dem zuständigen Lord nämlich Dow gemeldet. Dieser wollte zwar unbedingt ein Widersehen, aber Caitlin konnte ihn bislang davon überzeugen, Kiera vorerst in Ruhe zu lassen. Zudem hat Caitlin seit 6 Jahren einen Lehrling, ihren Guhl Gabriel DuPont. Sie hat vor ihn in nächster Zeit zu wandeln. Seitens ihres Clans steht die Genehmigung, jetzt muss sie nur noch den Prinzen überzeugen.

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Fanziska von Liebenstein

by on Apr.19, 2009, under Ventrue

„Gräfin Fransiska von Liebenstein, Ancilla vom Clan der Könige, …“ mit diesen Worten wird die alte Ventrue in der Regel vorgestellt. Das Image der „Mutter Theresa“ hegt und pflegt sie. Sehr geschickt versteht sie es dabei die Tatsache einzusetzen, dass sie im Rollstuhl sitzt. Nicht dass sie gelähmt wäre, aber das Alter macht ihr zu schaffen und die Gelenke wollen auch nicht mehr so wie in jungen Jahren. Das und die Eigenschaften ihres Clans, welche sie meisterlich beherrscht, lassen sie in den meisten Augen als harmlose alte Vettel erscheinen. Für niemanden eine Gefahr und so oft übersehen. Anders sieht es aus, wenn man mit ihr Geschäfte abschließt. Knallhart und extrem berechnend geht sie hier vor und auch hier sind die Fähigkeiten Clan Ventrues nur von Vorteil. Selten geht die Gräfin dabei als Verlierer vom Platz.

Befrägt man Ihre Dienerschaft, allen voran ihr alter Ghul Andrew, nach ihrem Charakter, ducken diese sich und schauen über die Schulter ob die Alte in der Nähe ist. Falls nicht bekommt man unisono die Antwort, dass Fransiska eine herzliche, fürsorgliche Person sei, die sich um jeden einzelnen ihrer Angestellten bemühe. Bohrt man weiter, wird man vielleicht aber auch erfahren, dass sie Fehler in den seltensten Fällen verzeiht und ab und an in Wutanfälle gerät, während denen man besser nicht zu Gegen ist. In ihrer alten Domäne wurde sie einmal über sich befragt. Sehr freizügig, zumindest in Teilen, erzählte sie dem Gegenüber folgende Geschichte:
„Ihr möchtet wissen, wie ich zu dem wurde was ich jetzt bin. Dazu muss ich weit in der Geschichte zurück. Aber wir haben ja Zeit.

Zuerst möchte ich mich kurz vorstellen. Ich bin heute Gräfin Fransiska von Liebenstein, Ancilla vom Clan der Könige, Kind von Albert dem Ersten von Liebenstein“. Geboren wurde ich im Jahre 1716 nach der Geburt unseres Herrn Jesu Christus.

Ich war im Haushalt meines späteren Erzeugers angestellt und lernte dort das Hausfrauenhandwerk. Die Prima war sehr zufrieden mit mir. Dies blieb auch der Herrschaft nicht verborgen und bald durfte ich bei der Pflege des kranken Herrn des Hauses helfen. Er hatte eine „Sonnenallergie“ und noch andere Leiden, so dass er das Haus und sein Zimmer so gut wie nie verließ. Eine Krankheit die vom Vater auf den Sohn übertragen wurde, warum sich die Liebensteins auch 1673 entschlossen, ihren Haus und Hof zu gleichen Hälften an Württemberg und Baden zu veräußern und sich aus der weltlichen Politik zurückzuziehen und nur noch mit wenig Gesinde auf einem nahe gelegenen Gutshof zu wohnen. Heute weiß ich natürlich besser. Er war ein Vampir mit allen Vor- und Nachteilen.

Ich verliebte mich in Ihn. Etwas besonders muss aber auch an mir gewesen sein, denn er machte mich wenig später zum Ghul. Er sagte, damit er so meine Schönheit bewahren konnte. Ich durfte ab sofort für ihn dienen. Mich seinen und seiner Freunde hingeben, schaute hinter den Vorhang in eine Welt der Finsternis. Und ich liebte es. Ich wurde erzogen eine brave Ghulin zu sein. Alle Wünsche meines Herrn zu erfüllen und waren sie noch so verdreht. Lange Rede. Ich löste die Prima Domus ab und übernahm deren Pflichten. Nun kochte ich nicht mehr, sondern verwaltete ein ganzes Gut und ich tat es gut! Als eine der wenigen Frauen lernte ich zB damals schon Lesen und Schreiben und das Französisch. Einzigste Nebenbuhlerin war seine Frau, die damalige Gräfin und ebenfalls Ghulin. Schade nur, dass sie die Nase so hoch trug, dass sie nicht sah, was sie denn in ihrem kristallenen Weinglas trank. Sie quälte sich sehr und unser Herr war außer sich vor Trauer als sie starb, dabei hatte ich doch alles versucht und sie bis zum Ende gepflegt.Ich war also nun überall die Nummer eins und glücklich. Im Jahre 1773 versuchte mein Herr wieder in den Besitz seiner Ländereien zu gelangen. Gegen den Widerstand anderer unserer Art. Es wurde auf allen Bühnen der Diplomatie gekämpft. Und Jahre später, nämlich 1801, entschied ein menschliches Gericht unter dem Einfluss eines anderen Kainiten, dass die Ansprüche nicht berechtigt seine. Mein Herr hatte verloren! Er wurde immer melancholischer und ich war seine einzigste Freude, so dass er beschloss mir den Kuss weiterzugeben. Lange Zeit waren wir glücklich. Vater und Tochter. Aber er fand durch einen Rivalen den endgültigen Tod. Ich nahm mir daraufhin, was mir gehörte! Vom Blute wegen, gehörte mir sein Erbe. Irgendwann wurde ich nach London gerufen, von einem Ahn unseres Clans. Dieser erkannte meine Fähigkeiten und nahm mich als Mündel an. Ich lernte schnell und gut. 1848, welch Ironie, wurde ich von Prinz Mitras in London aufgenommen und durfte nun als vollwertiges Mitglied in seiner Domäne verweilen. Viele Jahre zogen ins Land und ein stiller Gönner wachte in dieser Zeit über mich. Seine Identität ist mir bis heute unbekannt und er verstand es bisher sich meinen Nachforschungen zu entziehen. Er war es auch, der mir riet, meinen einstigen Besitz zu verkaufen und alles in diese neue Währung, Aktien, anzulegen. Übrigens eine sehr gute Methode seine Ressourcen zu mehren. Aber das ist ein anders Thema.

Dieser Mister X ist wohl auch dafür verantwortlich, dass ich sehr schnell, meines Alters wegen, zum Ancilla erhoben wurde und nun hier in Stuttgart bin, um das Ansehen meines Clans zu mehren und die Traditionen der Camarilla hochzuhalten. Was? Das seien sehr allgemeine Gründe? Und sie vermuten etwas konkretes? Da haben sie gewiss recht.“
Nachdem sie geendet hatte, lächelte sie ihren Gesprächspartner an und diesem und allen weiteren, die diese Geschichte hören, steht es frei sie so zu glauben oder auch nicht.

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